Berufliche Grundbildung (eine Lehre machen)
Nach der obligatorischen Schulzeit können sich Jugendliche für eine berufliche Grundbildung entscheiden (eine Lehre machen). Es ist eine Grundausbildung, mit der man einen Beruf erlernt.
Duale Ausbildung (Betrieb + Schule)
Während der Lehre arbeiten die Jugendlichen in einem Betrieb. Sie erlernen die praktischen Kenntnisse des Berufes. Daneben gehen sie an 1 oder 2 Tagen pro Woche in die Berufsschule.
Diese Art der Ausbildung nennt man duale Ausbildung: Ein Teil findet in einem Betrieb statt, der andere Teil in der Berufsschule.
Lehre in der Berufsschule
Man kann eine Lehre auch in einer Vollzeitschule mit Praktika in Betrieben absolvieren.
Lehrdauer
Eine Lehre dauert zwischen 2 und 4 Jahren. Die Jugendlichen erhalten ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) oder ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ).
Mit einem Lehrabschluss kann der oder die Jugendliche eine Arbeit finden.
Anschliessend kann sie oder er auch eine höhere Berufsbildung absolvieren und anschliessend an einer Hochschule studieren.
Die Jugendlichen müssen schon im letzten Jahr der obligatorischen Schule selbst eine Lehrstelle in einem Betrieb suchen. Die Eltern müssen den Jugendlichen dabei unterstützen.
Das Centre d’orientation scolaire et professionnelle et de psychologie scolaire (COSP) (Zentrum für Schul- und Berufsberatung und Schulpsychologie) berät und orientiert Jugendliche kostenlos.
Die App MON APP' hilft Jugendlichen, einen Beruf zu finden, der sie interessiert, und eine Lehrstelle zu finden.