Französisch lernen

Französisch zu lernen ist wichtig, um sich gut zu verstehen oder einen Job oder eine Ausbildung zu finden. Ebenso hilft dies, alltägliche Probleme zu lösen.

Französischkurse im Kanton Jura

Das COMUNICA-Programm umfasst Französischkurse für Ausländerinnen und Ausländer – und zwar für Anfänger (A1) und Fortgeschrittene (B2). Diese Kurse sind nicht teuer. Darüber hinaus bestehen im COMUNICA-Programm Kurse für Menschen, die unser Alphabet nicht kennen oder Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben haben: die Alphabetisierungskurse.

Einige Gemeinden übernehmen einen Teil der Anmeldegebühren.

Das Animations- und Trainingszentrum für Frauen und Familien (CAFF) bietet Französischkurse für Frauen mit Kinderbetreuung vor Ort an. Diese Kurse sind nicht teuer.

Es gibt weitere Französischkurse in der Region.

Die AJAM bietet auch Kurse in Sprachen speziell für Personen aus dem Asylbereich an.

Bewertung der Französischkenntnisse

Um das Französischniveau einer Person zu ermitteln, wird häufig der «Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen (GERR)» verwendet.

Dieser reicht von Niveau A1 (elementare Sprachverwendung) bis Niveau C2 (kompetente Sprachverwendung). Um eine Berufsausbildung zu absolvieren, ist häufig Niveau B1 oder B2 erforderlich.

Beim fide-Test wird das Niveau der Französischkenntnisse für den Alltag in der Schweiz ermittelt. Dabei werden die Kenntnisse der mündlichen Sprache (Sprechen) und der geschriebenen Sprache geprüft. Die Ergebnisse werden in einem «Sprachenpass» festgehalten. Dieser Pass kann für die Stellensuche, die Beantragung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder die Beantragung der Schweizer Staatsbürgerschaft verwendet werden.

Französisch und Kinder

Anderssprachige Kinder sollten möglichst früh mit französischsprachigen Kindern in Kontakt kommen. Es ist wichtig, dass sie Französisch lernen, bevor sie in die Schule gehen. Kitas, Kindergärten oder spezielle Angebote für Eltern und Kinder eignen sich dafür sehr gut.

Eltern sollten auch viel ihre eigene Sprache mit den Kindern verwenden. Das ist auch wichtig.

Zum Beispiel: viel mit den Kindern reden, ihnen zuhören, ihnen Geschichten in ihrer eigenen Sprache erzählen.

Schulkinder können auch Kurse in ihrer eigenen Sprache besuchen. Hierbei handelt es sich um Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK-Kurse). Diese werden in der Regel von der Botschaft oder dem Konsulat oder einer Vereinigung im Herkunftsland organisiert.

Die Schulen geben alle Auskünfte zu den HSK-Kursen.